Nummer 5 lebt

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Der Grundaufbau

Doch bevor ich ins Detail gehe, möchte ich erst einmal die ursprüngliche Version und deren Aufbau kurz vorstellen. Hierzu vorab der Hinweis, dass es von diesem Verstärker mindestens zwei Ausführungen gibt. Bei der ersten Auflage scheint es so zu sein, dass die Heizung der Röhren auf AC (Wechselstrom) Basis lief und nicht ganz optimal ausgeführt wurde, wodurch es zu stärkerem Brumm gekommen ist, was zudem auch noch durch eine suboptimale Siebung der Anodenspannung verstärkt wurde. Wie dies zu beheben ist, ist auf zahlreichen Seiten im Netz im Detail beschrieben. Die zweite Version, auf welche ich mich in den folgenden Texten beziehe, beinhaltet bereits diese Änderungen und Erweiterungen: DC (Gleichstrom) Heizung, verbesserte Siebung und bei der „Harley Benton“ Version auch noch eine einfache aber gut funktionierende Ton-Blende. Man sollte daher darauf achten, diese zweite, verbesserte Version zu bekommen da dies einiges an zusätzlichem Aufwand spart.
Die Endstufe des Verstärkers besteht aus einer EL84, welche in Single-Ended Schaltung betrieben wird und über ein Triodensystem der 12AX7 befeuert wird. Die eigentliche Vorstufe bildet das zweite Triodensystem der 12AX7, welche über ein Lautstärkepotentiometer sein Signal an die Treiberstufe abgibt. Noch ein paar Widerstände und Kondensatoren zur Abstimmung der einzelnen Stufen und das war es dann auch schon. Das Ergebnis ist ein sehr einfacher und stabiler Aufbau ohne Experimente und unnötigen Schnickschnack.
Gespeisst wird das ganze von einem relativ gut dimensionierten Netztrafo und eine – im Vergleich zur ersten Version – erweiterten und an den richtigen Stellen optimierte Gleichrichtung.

 

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