TT66 - Röhrenvollverstärker auf Basis einer KT66

 

Besonders gut geeignet für den Einsteiger ist der TT66 Vollröhrenamp, welcher einen einfach zu bauenden aber dennoch sehr leistungsstarken Vollröhren-Gitarrenverstärker darstellt. Die Basis dieses Verstärkers ist eine Single-Ended-Endstufe, wie man sie z.B. vom Fender Champ her kennt, nur wird diese statt mit 6V6 mit einer KT66 Endröhre betrieben um eine höhere Leistung bei mehr Klangvolumenzu erreichen. Grundsätzlich können aber auch die meisten anderen Oktal-Röhren, wie EL34, 6L6, KT88 und 6CA7 direkt verwendet werden, oder aber auch die 6V6, wobei allerdings der Kathodenwiderstand angepasst werden muss.


Zum Aufbau

Die Anodenspannung wird über eine Röhrengleichrichtung mit einer 5Y3 erzeugt. Denkbar sind hier auch andere Gleichrichterröhren um entsprechend angepasste Anodenspannungen zu erreichen. Das Eingangssignal durchläuft eine Hälfte der 12AX7 geht dann durch den Tone-Stack, der ebenfalls sehr einfach aber dennoch effektiv arbeitet, über den Lautstärkepoti zurück in die zweite Hälfte der 12AX7, welche dann die Endröhre ansteuert und das war es dann auch schon. Das Ergebniss sind dann satte 10-12 Watt je nach verwendeter Endröhre und die sind mehr als ausreichend um auch gegen die Schlagzeugfraktion anzukommen.
Der Vorteil hierbei ist, dass der Verstärker früher in die Endstufenübersteuerung geht, was bei höheren Wattzahlen nicht so schnell erreicht wird.

 

Pläne TT66 als PDF

PDF: Schaltplan (Standardplan, Bauteile im Bausatz enthalten)

 

PDF: Mods & Improvements (Erweiterungen und Änderungen nicht im Standardbausatz enthalten)

 

Aufgebaut werde kann der Verstärkern entweder komplett als Point-To-Point oder auf Lötleisten, Eyeletboards oder Turretboards. Für den Aufbau auf Eyelet/Turretboards, welches natürlich die Arbeit um ein Vielfaches vereinfacht, kann man folgendes Layout verwenden:

PDF: Layout

 

 

und hier ein paar Eindrücke vom Bau...

 

Das blanke Chassis, gebohrt...

und mit Trafos, Fassungen und Kontrollelementen bestückt

Der Blick nach innen

 

und nach getaner Arbeit

 

 

 

 

 

 

 

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