TT AC18

Achtung: heis und cremig ! Pentodenklang wird im Vergleich zu Trioden-Klang gerne als weicher beschrieben, was sich auch durchaus in der Praxis belegen lässt.

TT AC18

So auch bei dem TT-AC18, welcher vom Grundprinzip eine "Hot-Rod"- Version des AC30 / EF86 Kanals darstellt und ein extrem grosses Klangspektrum abdeckt, dabei aber sehr einfach - nahezu puristisch - gehalten ist.

Direkt ins Auge springen dürfte der "Tone" Schalter , welcher direkt nach der EF86 im Signalweg sitzt. Dieses Schaltungskonzept kennt man in erster Linie von Orange-Verstärkern, aber auch von einigen selteneren Versionen des AC15 und erweitert die klanglichen Möglichkeiten enorm. Es stehen vier „Tone“-Einstellungen zur Verfügung, durch die sich die Klangfülle an die jeweilige Gitarre und die eigenen Vorlieben anpassen lässt. Die Bandbreite reicht von cremigen, vollen Sounds bis zu aggressivem Overdrive, abhängig von den gewählten Einstellungen.

Die zweite Auffälligkeit ist der Master hinter dem Phaseninverter, der auch bei voll ausgefahrener Vorstufe eine umgebungsfreundliche Lautstärke ermöglicht.

Aufgebaut wird der Verstärker auf der Tube-Town 18W Plattform die für einen (hoffentlich) stressfreien Aufbau und viel Spass bei der späteren Verwendung des Verstärkers sorgt - dennoch bitte die Warnhinweise beachten ! 

Dateien

Schaltplan als PDF (2 Seiten, DIN A4)

Layoutplan als PDF (1 Seite, DIN A3)

Den Bausatz selbst gibt es zusammen mit weiterem Zubehör im TT-Shop.

Warnung !

Vorsicht beim Nachbau. Auch wenn dieser Verstärker nicht viel Leistung hat so arbeitet er dennoch mit Spannungen die Gefahr für Haut und Haar darstellen können, weshalb sich dieser Verstärker NICHT als Anfängerprojekt eignet !
Das Lesen und Verstehen von Schaltplänen, der Umgang mit Meßgeräten sowie grundlegenden Erfahrungen mit Spannungen über 60 V sollten als Voraussetzung für den erfolgreichen Auf- und Nachbau vorhanden sein.

Bilder

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